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Studium Master Neurorehabilitation, M. Sc.
Neue Aufgabenfelder in der neurologischen Rehabilitation

Berufsbegleitend

Neurorehabilitation
Master of Science

Neurorehabilitation, M. Sc.

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Ihre Ansprechpartnerin für Studiengänge

Annett Lockschen

Die Häufigkeit neurologischer Erkrankungen nimmt seit Jahren zu. Die daraus resultierenden Alltagseinschränkungen können durch eine gezielte neurologische Rehabilitation vermieden und Funktionen wiederhergestellt und somit die Lebensqualität verbessert werden. Hier knüpft der Master Neurorehabilitation an.

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Ihre Ansprechpartnerin für Studiengänge

Annett Lockschen

  • Übersicht
Alle Fakten auf einen Blick
Übersicht
Abschluss Master of Science (M. Sc.)
Credit Points

120 ECTS

Regelstudiendauer

3 Jahre / 6 Semester

Studienbeginn

Jährlich zum Sommersemester (1. April)

Studienmodell Berufsbegleitend
Zugangsvoraussetzungen
  • Erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung im Gesundheitswesen mit staatlicher Anerkennung des Berufsabschlusses
  • Erster akademischer Grad (Bachelor, Diplom oder Magister)
Sprachen Deutsch
Praxissemester

Während des 6-monatigen Praxissemesters in Kooperation mit internationalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben Sie Gelegenheit, Ihre erlernten Kenntnisse konkret auf praktische Fragestellungen und Projekte anzuwenden und die nationale wie auch internationale Neurorehabilitation kennen zu lernen.

Studienmodell

Die Präsenzlehrveranstaltungen finden in den ersten vier Semestern drei Mal pro Semester statt - jeweils zwei Blockwochen von Montag bis Samstag und ein Blockwochenende von Freitag bis Sonntag.

5. Semester umfasst das Praxissemester und im
6. Semester fertigen Sie Ihre Masterarbeit an.

Bei bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, die Regelstudiendauer zu verkürzen (Anerkennung äquivalenter Studienleistungen). Sprechen Sie uns an.

Inhalte, Ziele und Ablauf des Studiums

Der wachsende Bedarf an neurologischer Rehabilitation verlangt zunehmend nach wissenschaftlich sehr gut qualifizierten Mitarbeitern, die eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten in der neurologischen Rehabilitation gewährleisten. Dies bildet die Grundlage des in Deutschland in der Form einmaligen Masterstudiengangs Neurorehabilitation.

Zukunftsorientiert studieren

Neurologische Erkrankungen, die zu einer bleibenden Behinderung führen können, nehmen seit Jahren zu. Dadurch wächst der Bedarf an neurologischer Rehabilitation. Nach der Gesetzgebung gilt es, diese Behinderungen zu vermeiden und dafür allen Menschen „Rehabilitation vor der Rente und Pflegebedürftigkeit“ zukommen zu lassen. Diese Entwicklung verlangt nach wissenschaftlich hochqualifizierten Fachkräften, die eine umfassende Versorgung dieser Patienten gewährleisten. Allerdings fehlen im Bereich der neurologischen Rehabilitation Ärzte, sodass es neuer und innovativer Personalkonzepte bedarf. Dies bildet die Grundlange des Masterstudiengangs Neurorehabilitation.

Wissenschaftlich arbeiten

Dabei wird es in Zukunft notwendig sein, auf wissenschaftlicher Basis die Effektivität von Rehabilitationsmaßnahmen im Bereich von neurologischen Erkrankungen zu ermitteln, um vorhandene Ressourcen optimal auszunutzen. Auch führende Fachverbände wie die Deutsche Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitation e. V. betonen schon lange den steigenden Personalbedarf zur Begleitung wissenschaftlicher Studien.

Der Masterstudiengang Neurorehabilitation richtet sich daher in erster Linie an Therapeuten mit erstem akademischen Grad, die sich auf wissenschaftlicher und/oder Leitungs- und Managementebene im Bereich Neurorehabilitation weiterentwickeln möchten.


Ihr Studiengang - in Module aufgeteilt

Grundlagenkompetenz
Erweiterte Grundlagen
Konzepte und Aufgaben der Neurorehabilitation in Deutschland
Evidenzbasierte Neurorehabilitation
Rehabilitationsmanagement
Projektwerkstatt
Fachkompetenz
Erweiterte Fach- und Managementkompetenzen
Praktika
Motorische Rehabilitation
Sprache und Dysphagie
Kognition, Lernen, Plastizität
Wissenschaft
Erweiterte Wissenschaftliche Kompetenzen
Erweiterte Neurophysiologie und Funktionsdiagnostik
Klinische Epidemiologie, Statistik, Literaturrecherche
Journalclub
Vorbereitungsseminar Masterthese
Masterarbeit
Masterkolloquium

 

 

 

Karriere, Perspektiven

Mit dem Abschluss des Masterstudiengangs Neurorehabilitation stehen Ihnen vielerlei Karrieremöglichkeiten offen.

Neurologische Rehabilitation hilft, Teilhabe-Einschränkungen zu vermeiden, Funktionen wiederherzustellen und die Lebensqualität zu verbessern. Die aktuelle Bedeutung der neurologischen Rehabilitation lässt sich sehr gut am Beispiel der prognostizierten demografischen Entwicklung und der damit verbundenen zunehmenden Zahl an chronisch Kranken und Pflegebedürftigen verdeutlichen.

Sehr gut qualifizierte Mitarbeiter sind deshalb besonders wichtig - zum einen für die Versorgung der Patienten, zum anderen um den steigenden wissenschaftlichen Bedarf der neurologischen Rehabilitation zu bedienen. Diese Entwicklung verlangt neue kreative Konzepte, wie sie andere Länder (z.B. USA) bereits deutlich vorleben. Es braucht fachlich hoch qualifiziertes Personal, um dem dargestellten Bedarf im Bereich der neurologischen Rehabilitation in den nächsten Jahren gerecht zu werden.

Durch das Studium werden Sie auf Augenhöhe mit anderen akademischen Berufsgruppen im Gesundheitswesen arbeiten. Sie erhöhen Ihre Karrierechancen, da Sie den akademischen Grad des Masters erwerben, welcher Ihnen zahlreiche weitere Optionen für sich entwickelnde Handlungsfelder ermöglicht.

Sie haben nach dem Masterstudiengang unter anderem folgende Entwicklungsmöglichkeiten:

  • Leitungsaufgaben in Krankenhäusern, Therapie- und Rehabilitationszentren sowie in Rehabilitationskliniken
  • Team-/Projektleitung in ambulanten Praxen sowie Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen
  • Wissenschaft und Forschung in Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Krankenhäusern, Therapie- und Rehabilitationszentren sowie in Rehabilitationskliniken
  • Lehre an Hochschulen, Fachhochschule und Schulen Promotion
Bewerbung

Einfach, bequem und schnell. Bewerben Sie sich jetzt online.

Ihre Bewerbung erreicht uns am schnellsten, wenn Sie sich online bewerben. Nutzen Sie daher die einfache und bequeme Möglichkeit der Online-Bewerbung. Zu Ihrer Sicherheit werden Ihre Daten und Informationen selbstverständlich verschlüsselt über unseren Sicherheitsserver übertragen.

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Bewerbung, die folgende Unterlagen beinhalten sollte:

  • Einen tabellarischen Lebenslauf mit aktuellem Passfoto
  • Nachweis des 1. Akademischen Abschlusses (Bachelor, Diplom, Magister)
  • Nachweis Ihres Berufsabschlusses und Ihrer Berufstätigkeit
  • Eine Kopie des Personalausweises (Vorder- und Rückseite), bei ausländischen Studierenden die National Identity Card

Im Auswahlverfahren berücksichtigen wir die Kriterien: schulische Leistungen, praktische Erfahrungen und bisheriger beruflicher Werdegang, Fort- und Weiterbildung und das persönliche Aufnahmegespräch gleichermaßen.

Für den Online-Bewerbungsprozess müssen Sie sich einmalig registrieren. Dann haben Sie die Möglichkeit, auch später noch Informationen und Dateien zu ergänzen, bevor Sie uns Ihre Unterlagen schicken. Für Dateien, die Sie hochladen möchten, können Sie folgende Formate verwenden: PDF, DOC, RTF, JPG, GIF und TIF.

Studiengebühren und Finanzierungsmöglichkeiten

Die SRH Hochschule für Gesundheit Gera ist eine private Hochschule mit staatlicher Anerkennung, die sich allein durch Studiengebühren finanziert. Die Studiengebühren garantieren Ihnen eine qualitativ hochwertige Ausbildung und sind damit eine Investition in Ihre Zukunft.

Bei uns erhalten Sie ein praxisnahes und zielorientiertes Studium in kleinen Studiengruppen, das Sie exzellent auf den Berufseinstieg vorbereitet. Für den Studiengang Neurorehabilitation (M. A.) beträgt die Studiengebühr 420 EUR pro Monat. Hinzu kommt eine einmalige Immatrikulationsgebühr in Höhe von 200 EUR am Anfang des Studiums. Für Absolventen eines Studienganges an einer SRH Hochschule, sowie für SRH Mitarbeiter und deren Angehörige reduzieren sich die Studiengebühren um 10%. Die Höhe der monatlichen Studiengebühr ist für das gesamte Studium festgelegt. Mit dieser transparenten Kostenaufstellung können Sie sicher sein, dass keine versteckten Zusatzkosten auf Sie warten.

Fördermöglichkeiten

Ein zielorientiertes Studium verlangt neben effizienter Organisation auch eine solide finanzielle Basis, um Miete, Lebenshaltungskosten und Studiengebühren zahlen zu können. Es existieren verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten, deren wichtigste Einzelheiten wir Ihnen nachfolgend vorstellen.

BAFöG

Die SRH Hochschule für Gesundheit Gera ist staatlich anerkannt. Nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAFöG) besteht für Sie daher generell ein Anspruch auf Förderung durch BAFöG. Wichtige Informationen zum Antragsverfahren finden Sie beim Studentenwerk Thüringen.

Das für die SRH Hochschule für Gesundheit Gera zuständige Amt für Ausbildungsförderung ist das: Studentenwerk Jena: +49 3641 930560

Bildungskredite

Der Bildungskredit stellt eine weitere Möglichkeit der Studienfinanzierung dar. Der für Sie wesentliche Vorteil des Bildungskredits ist, dass dieser zinsgünstig und individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst, vergeben wird. Darüber hinaus muss dieser erst nach Beendigung des Studiums zurückgezahlt werden. Verschiedene Banken bieten diese Finanzierungsform an.

Im Bereich der Bildungskredite kooperiert der SRH-Hochschulverbund mit der DKB-Deutsche Kreditbank AG. Erfahren Sie mehr über Details und Ansprechpartner des DKB-Bildungskredits.

Neben der Deutschen Kreditbank AG bietet auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW Förderbank Studenten der SRH Hochschule für Gesundheit einen Bildungskredit an. Informieren Sie sich auch hier unter: KfW-Förderbank.

Stipendien

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat eine Übersicht aller Stiftungen und Förderwerke zusammengestellt. In diesem Stiftungsindex finden Sie alle Stiftungen und Förderungswerke mit fachlichen und geographischen Suchoptionen.

Darüber hinaus finden Sie hier eine Übersicht der wichtigsten Stiftungen:

  • Konrad Adenauer Stiftung
  • Friedrich Ebert Stiftung
  • Friedrich Naumann Stiftung
  • Heinrich Böll Stiftung
  • Cusanus Werk
  • Evangelisches Studienwerk
  • Studienstiftung des deutschen Volkes
Studienort

Gera

Das Team des Masterstudiengangs Neurorehabilitation kommt aus der Praxis. Alle sind Experten auf Ihrem Gebiet, lehren anwendungsorientiert und können Tipps aus erster Hand geben.

Jan Mehrholz

Prof. Dr. Jan Mehrholz, Studiengangsleiter

Bernhard Elsner

Prof. Dr. Bernhard Elsner, Professor

Prof. Dr. Marcus Pohl, Professor

Prof. Dr. Hartwig Woldag, Honorarprofessor

Prof. Dr. Michael Jöbges, Honorardozent

Auf Augenhöhe mit anderen akademischen Berufsgruppen im Gesundheitswesen arbeiten

Der wachsende Bedarf an neurologischer Rehabilitation verlangt zunehmend nach wissenschaftlich sehr gut qualifizierten Mitarbeitern, die eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten in der neurologischen Rehabilitation gewährleisten. Dies bildet die Grundlage des in Deutschland in der Form einmaligen Masterstudiengangs Neurorehabilitation.

Projekte der Studiengänge Physiotherapie, Ergotherapie und Neurorehabilitation

Im Rahmen der TherapieLeipzig, der größten Messe für Therapieberufe in Deutschland, fand 2017 das Hochschulforum „AG Akademisierte Therapeuten“ der Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und klinische Neurorehabilitation (DGNKN) e.V. statt.

Hier stellten Studierende der Bachelorstudiengänge Physiotherapie und Ergotherapie und des Masterstudiengangs Neurorehabilitation ihre derzeit in Bearbeitung befindenden Abschlussarbeiten vor.

Zusätzlich fand ein therapeutisches Abendsymposium für alle Therapeutinnen und Therapeuten, die sich für eine wissenschaftlich basierte Patientenversorgung interessieren, statt. An den Symposien beteiligen sich maßgeblich internationale Referenten, z.B. aus der Schweiz, Australien oder Norwegen.

Zum Veranstalter: http://www.helios-kliniken.de/klinik/pulsnitz-klinik-schloss-pulsnitz.html

PEDro (Physiotherapie Evidenz-Datenbank) ist eine Suchmaschine für Studien zur Wirksamkeit von Physiotherapie. Sie wurde aufgebaut und wird unterhalten von der Universität Sidney, Australien. Studierende der Fachhochschule für Gesundheit Gera beteiligten sich nun an der Übersetzung von Schulungsvideos für Anwender aus dem deutschsprachigen Raum.

Die Studentinnen Anna Goss und Neele Brunnemann-Götz aus dem Bachelorstudiengang Physiotherapie möchten mit der Übersetzung der Schulungsvideos deutschen Physiotherapeutinnen und –therapeuten den Zugang zu internationalem Wissen erleichtern.

Entstanden sind dabei zwei Videos; das eine Video demonstriert die einfache Suche bei PEDro. Die Studierenden geben hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man z. B. von einer klinischen Frage zu einer Suchstrategie gelangt. Dabei wird näher erläutert, warum man einen bestimmten Suchbegriff verwendet hat, wie diese sinnvoll miteinander verknüpft werden können und wie man Suchhilfen gewinnbringend einsetzt. Das zweite Video gibt einen Einblick in die fortgeschrittene Suche bei PEDro und erklärt die Bedeutung der einzelnen Eingabefelder.

Bisher gab es für den deutschsprachigen Raum keine solche Anleitung zur Suche von Literatur über PEDro. Diese Videos dienen praktisch tätigen Therapeutinnen und Therapeuten als Einstieg in das Thema Literatursuche. Dabei können sie sich nun auch ohne tiefer gehende Englischkenntnisse mit einer klinischen Fragestellung auf die Suche nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen begeben. Der Zugang zu fachspezifischem Wissen wird dadurch für alle praktisch tätigen Therapeutinnen und Therapeuten im deutschen Sprachraum erleichtert.

Video 1:  Die einfache Suche bei PEDro

Video 2: Die fortgeschrittene Suche bei PEDro

Prof. Dr. Bernhard Elsner, Prof. Dr. Marcus Pohl und Prof. Dr. Jan Mehrholz publizierten gemeinsam mit Forschern der Technischen Universität Dresden und unter Unterstützung des wissenschaftlichen Instituts der Klinik Bavaria in Kreischa, ein Forschungsprojekt in der renommierten Cochrane Collaboration:

Transcranial direct current stimulation (tDCS) for improving activities of daily living, and physical and cognitive functioning, in people after stroke." Cochrane Database Syst Reviews 2016; CD009645.


Prof. Dr. Bernhard Elsner, Prof. Dr. Marcus Pohl und Prof. Dr. Jan Mehrholz berichten gemeinsam mit Forschern der Technischen Universität Dresden und des wissenschaftlichen Instituts der Klinik Bavaria in Kreischa über die Ergebnisse eines abgeschlossenen Forschungsprojektes in der aktuellen Ausgabe des EUROPEAN JOURNAL OF PHYSICAL AND REHABILITATION MEDICINE:

Treadmill training for patients with Parkinson's disease. An abridged version of a Cochrane Review." Eur J Phys Rehabil Med 2016.


Ein aktuelles Forschungsprojekt von Prof. Dr. Bernhard Elsner unter Mitarbeit von Prof. Dr. Marcus Pohl und Prof. Dr. Jan Mehrholz und dem wissenschaftlichen Instituts der Klinik Bavaria in Kreischa wurde von der internationalen Zeitschrift „Journal of Rehabilitation Medicine“ zur Publikation angenommen und veröffentlicht:

"Transcranial Direct Current Stimulation for improving spasticity after stroke. A systematic review with meta-analysis." Journal of Rehabilitation Medicine.


Herr Christoph Hofstetter, Lehrbeauftragter in den Bachelorstudiengängen Physiotherapie und Ergotherapie veröffentlicht, unter Mitarbeit von Prof. Dr. Michael Jöbges, einen Fachartikel über das innovative Konzept einer virtuellen Rehabilitationsklinik CASPAR.  

"CASPAR: Das erste interdisziplinäre, multimodale webbasierte Tele-Therapieprogramm in Deutschland" Physiotherapie-Zeitung 2017 

Professoren der SRH Hochschule für Gesundheit Gera (Prof. Dr. Jan Mehrholz, Prof. Dr. Bernhard Elsner, Prof. Dr. Marcus Pohl) haben gemeinsam mit weiteren Forschern den Stand der Wissenschaft zum Laufbandtraining für Menschen mit idiopathischem Parkinsonsyndrom (IPS) zusammengefasst.

Dabei handelt es sich um das Update einer systematischen Übersichtsarbeit, welches in der renommierten Cochrane Library veröffentlicht wurde. Durch eine systematische Literatursuche konnten 18 Studien zum Laufbandtraining bei 633 Menschen mit IPS gefunden werden. Durch die Zusammenfassung der Ergebnisse konnten die Forscher feststellen, dass Menschen mit IPS im Bereich der Gehgeschwindigkeit und der Schrittlänge von einem Training auf dem Laufband profitieren. Ob sich auch die bewältigte Gehstrecke und die Kadenz (Anzahl der Schritte über eine gewisse Distanz) verbesserten, blieb unklar.

Die Häufigkeit der unerwünschten Nebenwirkungen (z. B Stürze oder Schmerzen) war zwischen Experimental- und Kontrollgruppen ähnlich. Das Laufbandtraining kann somit vorteilhaft in der Rehabilitation von Parkinsonpatienten eingesetzt werden. Es ist allerdings noch unklar, wie oft das Training durchgeführt werden muss und wie lange die Effekte der Therapie anhalten.

Link zur Studie: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD007830.pub4/abstract

Professoren der SRH Hochschule für Gesundheit Gera (Prof. Dr. Jan Mehrholz, Prof. Dr. Bernhard Elsner, Prof. Dr. Marcus Pohl) haben gemeinsam mit anderen Forschern in der renommierten Cochrane Library erneut ein Update einer systematischen Übersichtsarbeit veröffentlicht. Bei der systematischen Übersichtsarbeit geht es um elektromechanisches und roboter-assistiertes Armtraining bei Menschen nach Schlaganfall.

Die Arbeit hatte zum Ziel zu überprüfen, ob durch diese Trainingsform eine Verbesserung der Aktivitäten des täglichen Lebens, der Armfunktion und der Armkraft erfolgen kann. Menschen nach Schlaganfall haben oft Beeinträchtigungen bei der Armfunktion sowie reduzierte Kraft im betroffenen Arm und somit auch Einschränkungen bei den Aktivitäten des täglichen Lebens. Beim elektromechanischen und roboter-assistierten Armtraining werden bestimmte Maschinen verwendet, um während der Rehabilitation Bewegungen der Schulter, des Ellenbogens oder der Hand zu unterstützen. Bei der Suche nach relevanten Untersuchungen konnten 34 Studien mit insgesamt 1160 Menschen nach Schlaganfall identifiziert werden.

Die statistische Auswertung der jeweiligen Ergebnisse zeigte eine Verbesserung der Aktivitäten des täglichen Lebens, der Armfunktion und der Armkraft durch das elektromechanische und roboter-assistierte Armtraining. Die Qualität der Evidenz war gering bis sehr gering. Verletzungen oder Schmerzen durch diese Therapieform waren nur selten beschrieben und es gab keinen Unterschied zwischen den Experimental- und Kontrollgruppen. Da die Studien Unterschiede im Hinblick auf die Intensität, die Dauer und den Umfang des Trainings (zwei bis zwölf Wochen), sowie die Art der Behandlung (19 verschiedene Geräte) und die Patienteneigenschaften (21 bis 80 Jahre alt) aufweisen, sind diese Ergebnisse jedoch nur mit Vorsicht zu betrachten.

Wenige Stunden nach der Veröffentlichung dieser Übersichtsarbeit wurde der Artikel als Highlight auf der Titelseite des Internetauftrittes der renommierten Cochrane Library gestellt. Dies verdeutlicht zusätzlich die wissenschaftliche und praktische Relevanz dieses Themas für die gesamte neurologische Rehabilitation weltweit.

Link zur Studie: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD006876.pub4/abstract

Eindrücke aus dem Studiengang

Neurorehabilitation studieren

Neurorehabilitation studieren

Stimmen zum Studium

Das Studium hat meinen Werdegang stark beeinflusst. Besonders gut fand ich den praxisnahen Bezug und das vermitteln neuster wissenschaftlicher Grundlagen.

Astrid Stahlmann

Alumni, Neurorehabilitation M. Sc.

Das Lernen in einem so hoch qualifizierten und motivierten Umfeld war ein wirklicher Segen und hat mich entscheidend in meiner Entwicklung geprägt.

Philipp Schmuck

Alumni, Neurorehabilitation M. Sc.

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Studienberatung

Annett Lockschen

Mitarbeiterin

Leitung Hochschulverwaltung,
Controlling
E-Mail: annett.lockschen@srh.de
Telefon +49 365 773407-52
Telefax +49 365 773407-77
E-Mail schreiben

Studiengangsleiter

Jan Mehrholz

Prof. Dr. habil. Jan Mehrholz

Studiengangsleiter

Neurorehabilitation M. Sc.,
Professor für Physiotherapie,
Forschungsbeauftragter
E-Mail: jan.mehrholz@srh.de
Campus Gera
Telefon + 49 365 773407-20 E-Mail schreiben

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