Diese Website nutzt Cookies. Cookies sind für die korrekte Funktionsweise einer Website wichtig. Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um Funktionen der Website zu gewährleisten. Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern. Wenn Sie auf „Ich bin damit einverstanden“ klicken, dann werden sowohl die technisch notwendigen Cookies gespeichert, als auch die Cookies zu Informationen über das Benutzerverhalten. Wenn Sie jedoch auf „Ablehnen“ klicken, dann speichern wir nur die technisch notwendigen Cookies. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Datenschutzseite.

News Detail

Zwischen Wissensgewinn und Reiselust

Unsere Studierende Madlen Köhler, Logopädie (B. Sc.), besucht im Rahmen ihres Erasmus+ Aufenthaltes Finnland.

Finnland ist bekannt für seine über 180.000 Seen und wundervolle Landschaften. Um neue Erfahrungen machen zu können, entschied sich unsere Studierende Madlen Köhler (Logopädie, B. Sc.) für einem Erasmus+ Aufenthalt in diesem reizvollen Land. Im folgenden können Sie unser Interview mit Madlen Köhler über ihre Erfahrungen lesen.

Finnland ist ein wunderschönes Land mit vielen Wegen zur Persönlichkeitsentwicklung. Welche besonderen Erfahrungen konnten Sie während Ihres Aufenthaltes machen?

Sich zwischen den vielen Erlebnissen zu entscheiden fällt sehr schwer. Da gab es viele tolle studentische Veranstaltungen wie SitSti-Partys (Sitz-Partys), die wunderschöne finnische Natur, die von Waldlandschaft bis Strand alles bietet, die Reisen nach Stockholm und Tallinn... Aber vor allem die Menschen, die man kennenlernen durfte, machten den Aufenthalt zu einem ganz besonderen.

Wie haben Sie sich auf Ihren Aufenthalt in Finnland vorbereitet?

Eigentlich gar nicht. Ich habe mir ein wenig was über das Wetter durchgelesen und überlegt, ob ich lieber Finnisch oder Schwedisch lernen möchte – das war’s. Ganz nach dem Motto: „Ich lass alles auf mich zukommen“.

Warum haben Sie sich dazu entschieden am Erasmus+ Programm teilzunehmen?

Einmal für einige Zeit in einem anderen Land leben, wollte ich schon immer und das Erasmus+ Programm bietet dafür wahrscheinlich die besten Möglichkeiten. Ich konnte mich wunderbar selbstständig in einer neuen Umgebung zurecht finden, während ich wusste, dass ich, wenn nötig, jederzeit Unterstützung erhalten kann. Das Erasmus+ Programm bietet neben den Veranstaltungen vor Ort auch die Möglichkeit noch mehr Länder und Städte kennenzulernen – die beste Möglichkeit zu reisen bevor der Ernst des Lebens losgeht.

Die ersten Tage an einer neuen Universität sind immer aufregend, bergen aber auch oft ihre Tücken, welche Erfahrung haben Sie gemacht?

Die Åbo Akademi hat eine tolle Orientierungswoche organisiert, in der wir tagsüber die wichtigen Infos zur Uni erhalten haben. Außerdem wird jeder Studierende einer kleinen Tutorengruppe zugeordnet, in der man von einem Tutor und der Gruppe selbst unterstützt wird. Die Tutoren haben in der Orientierungswoche auch ein Abendprogramm organisiert, sodass wir das Studentenleben hier in Turku richtig kennenlernen und erste Kontakte knüpfen konnten.

Sie studieren an der SRH Hochschule für Gesundheit. Inwiefern passte ihr Studium mit ihrem Aufenthalt zusammen?

Jeder Beruf, der mit Menschen zu tun hat, erfordert ein gewisses Maß an Menschenkenntnis und wie könnte man sich dahingehend besser weiterentwickeln als in einer Situation, in der man sich zunächst allein zwischen diversen Kulturen zurechtfinden muss? Der Aufenthalt bringt mich persönlich definitiv weiter, weil ich nun selbstbewusster in neue Situationen gehe und es spannend finde neue Menschen kennenlernen zu dürfen. Welches Erlebnis in Ihrer ERASMUS+ Zeit wird Ihnen besonders in Erinnerung bleiben? Anfangs war ich etwas traurig, dass ich meinen Geburtstag nicht mit meiner Familie und Freunden verbringen konnte, aber den Geburtstag hier zu verbringen, war schlussendlich ziemlich toll. Die Leute, die ich hier kennenlernen durfte, haben ihn zu einem unvergesslichen Tag gemacht.

Konnten Sie Unterschiede zwischen der Handhabung von Wissenschaft und Logopädie in Finnland und der in Deutschland feststellen? Falls ja, welche waren dies?

Da die Logopädiekurse hier im Wintersemester alle auf Schwedisch stattfinden und ich (noch) kein Schwedisch spreche, habe ich keine Logopädiekurse belegt. Das ist ja das Schöne am Studium und dem Erasmus+ Programm. Es bietet die Möglichkeit, Kurse aus anderen Fachbereichen zu wählen und damit interdisziplinär seinen Horizont zu erweitern. Dennoch durfte ich hier auch die einheimischen Logopädiestudierenden kennenlernen und meine Erfahrungen austauschen. Im Gegensatz zu Deutschlan, muss man in Finnland z. B. einen Masterabschluss machen, um als Logopäde arbeiten zu dürfen. Grundsätzlich ist das System später ein anderes als in Deutschland. Während des Studiums gibt es aber ähnliche Etappen und Inhalte.

Sicherlich erweitert eine Auslandserfahrung den Horizont. Welchen Einfluss wird diese auf Ihre Zukunft haben?

Der Aufenthalt hat meine allgemeine Neugier und Begeisterung für neue Herausforderungen gesteigert. Ins kalte Wasser geschmissen zu werden, hilft immer persönlich zu wachsen, und die vielen Erfahrungen hier haben mich sicherer gemacht und das wird mir in Zukunft helfen Herausforderungen entspannter anzugehen. Außerdem bin ich nun vermutlich noch ein wenig reiselustiger als zuvor und ich werde Turku ganz bestimmt noch einmal besuchen.

Wir danken für die Eindrücke einer unvergesslichen und lehrreichen Zeit.

Unser Kontakt

Julia König

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

im ausbildungsintegrierenden Bachelorstudiengang Logopädie
International Office
E-Mail: julia.koenig@srh.de
Campus Heidelberg
Telefon +49 6221 8828-73 E-Mail schreiben