Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos

News Detail

Forschung

Zusammenhang zwischen Stress und Adipositas

Nachwuchsforschergruppe an der SRH Hochschule für Gesundheit veröffentlicht Publikation zum Thema: Chronischer Stress und seine Bedeutung für Adipositas.

Foto: Nachwuchsforschergruppe der SRH Hochschule für Gesundheit, unter Leitung von Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski

Zusammenhang zwischen Stress und Adipositas

Nachwuchsforschergruppe an der SRH Hochschule für Gesundheit veröffentlicht Publikation zum Thema: Chronischer Stress und seine Bedeutung für Adipositas

Gera, 25.01.2018

Stress - Wer hat diesen nicht? Nach einer Studie der Techniker Krankenkassen fühlen sich 63 % der Frauen und 58 % der Männer in Deutschland gestresst, Tendenz steigend (TK-Stressstudie, 2016). Dabei nimmt chronischer Stress einen immer höheren Stellenwert ein, mit weitreichenden Folgen für unsere Gesundheit.

Die Nachwuchsforschergruppe an der SRH Hochschule für Gesundheit, unter Leitung von Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist Teil des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) Adipositas Erkrankungen in Leipzig. Sie befasst sich in einer neuen Übersichtsarbeit mit dem Thema: Chronischer Stress und seine Bedeutung für Adipositas. Im Mittelpunkt dieser Ausarbeitung stehen Stress mit seiner physiologischen Wirkungsweise und die Bedeutung chronischer Stressoren für Gesundheit und Wohlbefinden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Zusammenhang zwischen Adipositas und Stress. Die Ziele der Ausarbeitung sind die Aufklärung über das Thema chronischer Stress und seine Beeinflussung sowie die Wechselwirkung mit der Erkrankung Adipositas.

Wichtige Zusammenhänge zwischen Adipositas und Stress beziehen sich u.a. auf die Wirkung von Stress auf den Appetit und die damit verbundene Aufnahme von hochkalorischen Nahrungsmitteln. Näher beleuchtet wird im Beitrag außerdem die negative Beeinflussung der Schlafqualität. Auch gesellschaftliche Tendenzen von Schönheitsidealen und soziale Einflüsse, z. B. die Abwertung durch Gleichaltrige, Familienmitglieder und Gesundheitsexperten, wurden als weitere Stressoren identifiziert. Chronischer Stress wird durch gewichtsbezogene Stigmatisierung und unzureichende Bewältigungsstrategien, sog. Coping-Strategien, weiter verstärkt oder verursacht, so dass die Stigmatisierung und das Coping bei der Entstehung und Behandlung von Adipositas einen besonderen Augenmerk verdient.

Neben Prof. Dr. Luck-Sikorski beteiligten sich Natascha-Alexandra Weinberger, Franziska Jung und Maria Bernard an der Forschungsarbeit, welche in der Zeitschrift Adipositas veröffentlicht wurde. Ergänzend dazu forscht die Nachwuchsforschergruppe an der SRH Hochschule für Gesundheit an verschiedenen Projekten zu den Themen: Adipositas, Diabetes mellitus und weiteren Erkrankungen.

Die vollständige Zitation des Artikels lautet: Jung F, Weinberger NA, Bernard M, Luck-Sikorski C. Chronischer Stress und seine Bedeutung für Adipositas. Adipositas 2017 11 4: 198-202

Unser Kontakt

Diana Hirsch

Diana Troll

Hochschulverwaltung

Leiterin Marketing
E-Mail: diana.troll@srh.de
Telefon +49 365 773407-62
Telefax +49 365 773407-77
E-Mail schreiben