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Vorratshaltung für Krisenzeiten

Prof. Dr. Tom Ziegler und Studierende des Bachelorstudiengangs Ernährungstherapie und -beratung verfassen Fachartikel zum Thema "Vorratshaltung für Krisenzeiten".

Mit der Frage nach der Sinnhaftigkeit von der Vorratshaltung von Lebensmitteln und welche denn dann für diese geeignet sein könnten, haben sich Prof. Dr. Tom Ziegler, Professor für Klinische Medizin, und Sophie Jurtz, Studierende im Bachelorstudiengang Ernährungstherapie und -beratung, beschäftigt. Ihre Erkenntnisse fassen die beiden wie folgt zusammen:

Im Nachgang des Corona-Lockdowns haben Studierende des Studiengangs Ernährungstherapie und Ernährungsberatung der SRH Hochschule für Gesundheit in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Tom Ziegler einen Vorratsplan erstellt, der von dem der Bundesregierung deutlich abweicht. Er nennt den Bedarf pro Person für drei Tage, ist platz- und kostengünstig und beinhaltet kalkulierte Mahlzeiten.

Das Ausmaß von Naturkatastrophen in Deutschland ist relativ gering. Dürren und Missernten sind unwahrscheinlich und können durch Importe kompensiert werden. Kriege sind unter den aktuellen politischen Gegebenheiten nicht zu erwarten. Selbst bei Pandemien sind keine ernsthaften Lieferengpässe zu befürchten und Einkaufsmöglichkeiten bestehen weiterhin.

Daher ist es unnötig, sich beunruhigen zu lassen und überflüssig, Vorräte für viele Wochen anzulegen. Einen kleinen Standard-Vorrat aus haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln sollte indes jeder Haushalt führen. Die Bundesregierung empfiehlt das Anlegen eines Zehn-Tage-Vorrates mit 2200 kcal pro Person und Tag für eventuelle Krisensituationen. Jedoch laufen in Deutschland überhaupt nur 2,4 Prozent der Bevölkerung Gefahr, von einer Katastrophe betroffen zu werden.

Der von der SRH-Hochschule für Gesundheit zusammengestellte 3-Tage-Vorrat kostet insgesamt rund 20€ und liefert ca. 2300 kcal pro Tag. Die enthaltenen Lebensmittel sind ohne Kühlung lagerfähig, ohne Strom zubereitbar und nehmen maximal den Platz einer Falt-Box in Anspruch.

Der Vorrat besteht pro Person aus:

· 6er-Pack Mineralwasser (je 1,5l) zum Trinken, Kochen und Waschen

· 500 g Vollkornnudeln

· 1 Packung Dauer-/Knäckebrot

· 300g Müsli mit Nüssen

· 2 Konserven/Gläser Nudelsoße

· 1 Liter H-Milch

· 2 Konserven/Gläser Brotaufstrich (nach Wahl: Fleisch, Fisch, vegetarisch)

· 1 Fleischkonserve (Fertiggericht)

· 1 Tafel Schokolade

Dazu ist es wichtig, über eine Kochalternative wie einen Gaskocher zu verfügen und Streichhölzer, so dass die Speisen auch ohne Strom zubereitet werden können. Dieser kann zusätzlich mit einem Heizaufsatz für Wintermonate versehen werden. Der Vorrat ist im vierteljährlichen Intervall auf bestehende Haltbarkeit (H-Milch) zu prüfen.

"Auch von dem Vorhandensein eines Erste-Hilfe-Kastens sowie einem ausreichenden Medikamentenvorrat sollte ausgegangen werden", mahnt Sophie Jurtz für den Studiengang Ernährungstherapie und -beratung der SRH Hochschule für Gesundheit am Campus Gera noch an.

Unser Kontakt

Prof. Dr. Tom Ziegler

Studiengangsleiter

Physician Assistant, B. Sc.,
Campus Gera
Professor für Klinische Medizin
E-Mail: tom.ziegler@srh.de
Campus Gera
Telefon +49 365 773407-22 E-Mail schreiben