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Vier Projekte zur Anschubfinanzierung ausgewählt

Die SRH Hochschule für Gesundheit stellt in jedem Semester Mittel zur Verfügung, die eine Anschubfinanzierung von Forschungsprojekten sicherstellen sollen. Interdisziplinarität und Innovation sind zentrale Auswahlkriterien für die Projektauswahl.

Vier Projekte zur Anschubfinanzierung ausgewählt

Gera, 07.12.2017

Die SRH Hochschule für Gesundheit stellt in jedem Semester Mittel zur Verfügung, die eine Anschubfinanzierung von Forschungsprojekten sicherstellen sollen. Interdisziplinarität und Innovation sind zentrale Auswahlkriterien für die Projektauswahl.

Im Oktober 2017 gingen insgesamt vier Anträge verschiedener Disziplinen ein, die alle diesen Kriterien in vollem Umfang gerecht werden. Eine Jury rund um Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski, Leiterin Forschung, empfahl dem Senat der Hochschule die Förderung der folgenden Projekte:

  • Stepping2Health: Prof. Dr. Bernhard Elsner und Studierende der Studiengänge Physio- und Ergotherapie (Mario Heinzmann, Vera Rähmer und Daniel Völker) untersuchen Bewegungsverhalten der Berufsgruppen. Primäres Ziel ist die Ermittlung der durchschnittlichen Anzahl gegangener Schritte von Physio- und Ergotherapeuten an einem 8-stündigen Arbeitstag in Deutschland. Sekundäre Ziele sind die Ermittlung der Reliabilität von Schrittzähler-Handy Apps und handelsüblichen Schrittzählern für eine Folgeuntersuchung sowie die Ermittlung des Risikos an chronischen, lebensstilbezogenen Erkrankungen zu erkranken.
  • Veränderungen in der Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegepersonal aufgrund der Professionalisierung des Pflegeberufs: Prof. Dr. Hiltraut Paridon und der Studierende Frank Ludwig (Studiengang Medizinpädagogik) untersuchen in dieser qualitativen Studie, ob bzw. inwiefern sich die Zusammenarbeit zwischen Pflegefachkräften und Ärzten/Ärztinnen in den letzten Jahren aufgrund der Professionalisierung der Pflege verändert hat.
  • Evaluation des Instrumentariums Mini-ICF-APP-W zur Beschreibung psychisch relevanter Fähigkeitsanforderungen bei der Arbeit: Prof. Dr. Beate Muschalla (Studiengang Gesundheitspsychologie) erprobt ein Instrument zur Beschreibung von Arbeitsgesundheit und Arbeitsfähigkeit im Hinblick auf psychische relevante Anforderungen. Das Mini-ICF-APP gilt als etabliertes Verfahren und soll nun in einer nicht-klinischen Stichprobe untersucht werden.
  • Armkrafttraining in der subakuten Phase nach Schlaganfall. Eine randomisierte kontrollierte Studie: Prof. Dr. habil. Jan Mehrholz und die Studierende Susan Högg (Studiengang Neurorehabilitation) untersuchen in der randomisierten kontrollierten Studie die Effekte eines intensiven Armwiderstandstrainings in der subakuten Phase nach Schlaganfall. Hierzu erhält ein Teil der Patienten dieses Training, während eine andere Gruppe ein weniger intensives Training erhält.

"Wir wünschen allen Projekten viel Erfolg und sind gespannt auf die Ergebnisse", so Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski.


Weitere Informationen zum Thema Forschung an der SRH Hochschule für Gesundheit: 

Unser Kontakt

Diana Hirsch

Diana Troll

Hochschulverwaltung

Leiterin Marketing
E-Mail: diana.troll@srh.de
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