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Semestergespräch der Physiotherapeuten in Karlsruhe

Das diesjährige Semestergespräch der Physiotherapeuten in Karlsruhe fand großen Anklang bei den Studierenden der SRH Hochschule für Gesundheit.

Unter dem Thema „Wissenschaft und Praxis“ diskutierten der renommierte Sportwissenschaftler, Prof. Dr. Klaus Bös, Steffen Wiemann M. Sc., Physiotherapeut, Geschäftsführer Trimedic, Nils Bringeland M. Sc., SRH Hochschule für Gesundheit und Erika Pichi, Schulleiterin der SRH Fachschule mit knapp 100 Studierenden und Fachschülern der SRH.

Die Moderation übernahm der Leiter des ausbildungsintegrierenden Studiengangs Physiotherapie, Prof. Dr. Tobias Erhardt. In knapp 90 Minuten wurden u.a. die Themen „Zukunft der Physiotherapie“, „Direktzugang“ und „Fachkräftemangel“ diskutiert.

Auch für 2020 ist eine Fortsetzung dieser Reihe geplant.


Physiotherapeuten sind gefragt

Durch neue Krankheitsbilder im neurologischen, pädiatrischen, chirurgischen, internistischen und orthopädischen Bereich hat sich die Physiotherapie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Therapiekonzeptes entwickelt. Außerdem steigt der Bedarf an physiotherapeutischen Leistungen in Prävention und Rehabilitation stetig an.

Eine klassische Ausbildung zum Physiotherapeuten reicht aufgrund der Komplexität der Einsatzfelder oftmals nicht mehr aus, um Patienten die besten und neuesten Behandlungsmethoden bieten zu können. Daraus ergibt sich auch die Forderung des Wissenschaftsrates, das 10 bis 20 % eines Jahrgangs aus akademisierten Therapeuten besteht, um auf der einen Seite mit dem internationalen Standard Schritt halten zu können und auf der anderen Seite den Therapieberufen einen höheren professionellen Stand zukommen zu lassen. Die akademisierten Therapeuten bilden mit ihrem Knowhow die Grundlage für eine wissenschaftlich fundierte und wirksame Therapie am Patienten.

Physiotherapie im Wandel

Unser Gesundheitssystem hat sich in den letzten Jahren deutlich geändert. Zum einen nimmt die Physiotherapie in der Behandlung neuer Krankheitsbilder im neurologischen, pädiatrischen, chirurgischen, internistischen und orthopädischen Bereich eine immer wichtigere Rolle ein. Zum anderen gewinnt die Physiotherapie in zentralen Bereichen der Prävention und Rehabilitation immer mehr an Bedeutung. Die Bevölkerung wird immer älter, ungesunde Lebensweisen fordern ihren Tribut und die Kleinsten sollen früh gefördert werden, um späteren Beeinträchtigungen vorzubeugen. Diese beschriebenen Herausforderungen bringen gleichwohl neue Anforderungen an die Kenntnisse aller im Gesundheitswesen beteiligten Akteure und somit auch der Physiotherapeuten mit sich.

Eine physiotherapeutische Therapie benötigen beispielsweise Menschen:

  • Nach Unfällen oder Sportverletzungen
  • Mit Schmerzerkrankungen
  • Mit Erkrankungen des Nervensystems, wie Schlaganfall, Parkinson oder Multiple-Sklerose
  • Mit Erkrankung der inneren Organe, z.B. des Herz-Kreislaufsystems oder der Gefäße

Auch für Kinder mit Entwicklungsstörungen oder -verzögerungen werden physiotherapeutische Leistungen verordnet. Eine gezielte Behandlung kann helfen, Einschränkungen zu vermeiden, zu verringern oder zu heilen. Physiotherapeuten sind deshalb gefragt - ob in der Prävention, Rehabilitation, Therapie oder in der Beratung. Dabei werden zunehmend Fähigkeiten zur Kommunikation mit weiteren Akteuren im Gesundheitswesen, tiefergehende Kenntnisse in speziellen physiotherapeutischen Verfahren, im wissenschaftlichem Arbeiten und in Betriebswirtschaftslehre bzw. Management gefordert.

Diese Entwicklungen bilden die Grundlage des staatlich anerkannten Studiengangs Physiotherapie an der SRH Hochschule für Gesundheit.

Unser Kontakt

Tobias Erhardt

Prof. Dr. Tobias Erhardt

Studiengangsleiter

im ausbildungsintegrierenden Studiengang Physiotherapie, B. Sc.,
Professor für Therapiewissenschaften
E-Mail: tobias.erhardt@srh.de
Campus Karlsruhe
Telefon +49 721 35453-28 E-Mail schreiben