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Forschung

Selbstbeurteilung von Fähigkeiten und Fähigkeitsbeeinträchtigungen im Kontext psychischer Erkrankungen

Prof. Dr. Beate Muschalla, Professorin für angewandte Psychologie an der SRH Hochschule für Gesundheit veröffentlicht Publikation zum Thema „Mini-ICF-App-S“.

Chronische Krankheiten manifestieren sich nicht nur in Krankheitssymptomen, sondern auch in Krankheitsfolgen, d. h. krankheitsbedingten Fähigkeitsbeeinträchtigungen und dadurch hervorgerufenen Teilhabeproblemen. So ist die Zahl der Arbeitsunfähigkeiten aufgrund chronischer Erkrankungen in den letzten Jahren deutlich angestiegen.

Die Berücksichtigung von Krankheitsfolgen entspricht einem bio-psycho-sozialen Krankheitsverständnis, das u. a. auch der ICF zugrunde liegt (WHO, 2001). Für die Erfassung und Quantifizierung von Fähigkeitsbeeinträchtigungen werden eigene Messinstrumente benötigt, wie beispielsweise das Mini-ICF-APP (Linden et al., 2009), das sich als Fremdratinginstrument in der sozialmedizinischen Begutachtung bei psychischen Störungen als Standard etabliert hat (DRV, 2012; SGPP, 2012).

Parallel dazu wurde von einer Arbeitsgruppe, rund um Prof. Dr. Beate Muschalla, das Mini-ICF-APP-S entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein Selbstratinginstrument, das 13 psychische Fähigkeiten, sog. „Soft skills“ erfasst. In einer aktuellen Publikation von Prof. Muschalla, werden Daten aus einer klinischen (N=1143) und einer Bevölkerungsstichprobe (N=102) berichtet. Hier finden sich relevante Unterschiede zwischen der klinischen und der Bevölkerungsstichprobe. Die Auswertung zeigt unterschiedliche Störungsgruppen, unterschiedliche Angaben bei arbeitsfähigen und arbeitsunfähigen Menschen, jüngeren und älteren Personen, Männer und Frauen.

Das Mini-ICF-APP-S ist ökonomisch einsetzbar und kann in Diagnostik, Therapieplanung und auch ergänzend in der sozialmedizinischen Beurteilung Verwendung finden.


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