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Forschung

Neues Forschungsvorhaben

SRH Hochschule für Gesundheit beteiligt sich an „Deutschlandweiter Umfrage zum Körperbild, der Gesundheit, der Lebensqualität, sowie der Copingstrategien bei Lipödemen, Lymphödemen, Chronisch venöser Insuffizienz (CVI), Adipositas und deren Mischformen“.

Das Lipödem ist eine vor allem bei Frauen auftretende, nicht „abhungerungsfähige“ Unterhautfettvermehrung. Krankheitstypisch sind ödembedingte Spannungs-, Berührungs- und Druckschmerzen, sowie eine Hämatomneigung. 10% der erwachsenen Frauen in Deutschland sind von diesem Krankheitsbild betroffen. Hinzukommend geht die Wissenschaft derzeit, aufgrund des geringen Bekanntheitsgrades der Erkrankung und der mit einhergehenden Fehldiagnose Adipositas, von einer bisher nicht näher definierten Dunkelziffer aus.

Desweiteren sind 2% der deutschen Bevölkerung an Lymphödemen (Schwellungen) unterschiedlicher Art erkrankt. Insgesamt betreffen „Schwellungskrankheiten“ somit mindestens 5,7 Millionen Menschen in Deutschland.

Während die Therapie der Ödeme mittels Manueller Lymphdrainage und anschließender Kompression in den letzten Jahren standardisiert werden konnte, wurden die psychischen Belastungen und die Lebensqualität der Betroffenen kaum erforscht. Da jedoch die psychische Situation eng mit der Leistungsfähigkeit des Lymphgefäßsystems, welches die Ödeme abträgt, zusammenhängt, ist ein umfassender Überblick der psychischen Belastung im Sektor der Ödemerkrankungen unabdingbar.

Unterstützt von der AOK initiierte der Verband für Lymphselbsthilfe Deutschland e.V. im Jahr 2017, eine deutschlandweite Online-Befragung Ödembetroffener. Die SRH Hochschule für Gesundheit erstellte unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Luck-Sikorski und Prof. Dr. Constance Daubert die Inhalte des Fragebogens. Die Laufzeit der Studie ist vom 15.04.18 bis zum 31.12.18 geplant.

Unser Kontakt

Diana Hirsch

Diana Troll

Hochschulverwaltung

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