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Mit ERASMUS+ nach Österreich

Nicole Braun, Studierende im Bachelorstudiengang Logopädie am Campus Heidelberg, nutzte ihre Chance und absolvierte über ERASMUS+ ein Praktikum im Ausland.

Bild: Nicole Braun, Studierende SRH Hochschule für Gesundheit

Im folgenden Interview berichtet Nicole Braun über ihr Praktikum in Österreich an der Medizinischen Universität Innsbruck:

Warum haben Sie sich für ein Praktikum im Ausland entschieden?

Da ich die letzten beiden Praktika in meiner Umgebung gemacht habe und Lust auf etwas Neues hatte, wollte ich das letzte Praktikum des Studiums gerne im Ausland absolvieren. Da die ERASMUS+ Förderung in der Hochschule vorgestellt wurde und ich die Idee sehr ansprechend fand, wollte ich die Gelegenheit nutzen, um neue Erfahrungen in einer anderen Stadt sowie Arbeitsstelle zu sammeln.

Wie haben Sie sich auf Ihr Praktikum in Österreich vorbereitet?

Zunächst habe ich mir die größeren Städte in Österreich rausgesucht und mich nach Krankenhäusern und Reha Zentren erkundigt, welche für mich in Frage kämen. Danach habe ich mich nach Praktikumsstellen erkundigt und Bewerbungen an verschiedene Institutionen verschickt. Nachdem ich eine Zusage aus Innsbruck erhielt, habe ich nach einer Unterkunft im Internet gesucht und nach kurzer Zeit gefunden. Zum Schluss musste nur noch das Ticket gekauft und der Koffer gepackt werden.

Welchen Arbeitgeber haben Sie gewählt und was waren Ihre ersten Erfahrungen?

Im Großen und Ganzen habe ich mich auf keinen festen Ort festgelegt, sondern habe mich überraschen lassen, wo die Reise hingehen wird. Ich habe mich an den verschiedensten Krankenhäusern in Österreich beworben. Ich muss zugeben die Kontaktaufnahme war am Anfang sehr mühsam und zeitaufwendig, so dass der ganze Prozess sich sehr in die Länge gezogen hat. Man musste stets am Ball bleiben, um eine Stelle zu bekommen. Enttäuschend waren natürlich auch die viele Absagen. Jedoch war es umso erfreulicher, als ich schlussendlich eine feste Zusage von der Medizinischen Universität Innsbruck erhalten habe!

Welches Erlebnis in Ihrer ERASMUS+ Zeit wird Ihnen besonders in Erinnerung bleiben?

Es gibt ein Ereignis, welches ich besonders in Erinnerung behalten werde: Der live Eingriff einer PEG Sonde und einer Tracheotomie auf der Intensivstation. Vor allem sind es jedoch die zwei Monate Arbeit im Krankenhaus! Das ganze Team und die Station habe ich sehr ins Herz geschlossen und bin dankbar für die großartige Betreuung. Da ich sehr viel tun, sehen und mitmachen durfte, ist dies das größte Erlebnis, an welches ich mich immer gerne zurück erinnern werde. Dazu gehört auch die ganz persönliche Arbeit mit den Patienten. Ebenfalls bleiben mir in Erinnerung: Die netten Abende und das entspannte Leben in der Wohngemeinschaft sowie die schöne Stadt Innsbruck selbst!

Würden Sie ein Praktikum im Ausland weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! Man kommt aus seinem normalen Alltag raus und kann ein neues Fleckchen Erde für sich entdecken. Es war sehr interessant eine andere Kultur kennen zu lernen, mit neuen Gesichtern und mit einer etwas anderen Sprache arbeiten zu können. Österreich ist zwar ein deutschsprachiges Land, aber es war sehr schön und neu für mich in die Eigenheiten und Feinheiten der Sprache zu wachsen. Es ist während des Studiums eine super Möglichkeit ein neues Land kennen zu lernen!

Hat diese Auslandserfahrung Auswirkung auf Ihre Zukunft?

Ja, denn vorher konnte ich mir nie vorstellen in einem Krankenhaus zu arbeiten. Nun, da ich gesehen habe, wie toll diese Arbeit sein kann, stelle ich diese Option nicht mehr hinten an. Für meine zukünftige Arbeit als Logopädin, weiß ich nun, dass ich viele verschiedene Möglichkeiten habe mich in diesem Beruf zu entfalten. Auch über mich habe ich viel gelernt: Wie ich in einer unbekannten Umgebung zurecht komme, wie selbständig und selbstsicher ich abreiten kann und wie wichtig gute Freundschaften sind. 

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