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News Detail

Forschung

Im Auftrag der Wissenschaft!

Professoren der SRH Hochschule für Gesundheit publizierten in den Bereichen Sportwissenschaften sowie Ernährung und Demenz.

Gewichtsverlust, Mangelernährung und Flüssigkeitsverlust sind häufige Probleme für Menschen mit Demenz und können in jedem Stadium der Erkrankung auftreten. Zusätzlich entwickeln Menschen mit Demenz oft psychische Symptome oder Verhaltensweisen, die Sie dazu bringen, weniger zu essen oder zu trinken. Das Forschungsteam um Prof. Dr. Marion Burckhardt, Professorin für Gesundheits- und Pflegewissenschaft an der SRH Hochschule für Gesundheit, untersuchte, mit welchen Maßnahmen eine gesunde Ernährung bei Menschen mit Demenz sichergestellt werden kann.

Im Fokus des Interesses standen Maßnahmen, in denen die Umgebung verändert wurde, zum Beispiel durch gemeinsame Mahlzeiten oder Snack-Angebote, sowie Maßnahmen, in denen auf das Verhalten eingewirkt wurde (z. B. durch Zuspruch beim Essen). Das Forschungsteam sondierte eine große Anzahl von randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) aus aller Welt, in denen untersucht wurde, ob Menschen mit Demenz sich durch diese Maßnahmen besser ernähren als unter Normalbedingungen.

Insgesamt wurden in den gefundenen Studien über 1500 Menschen mit Demenz nach dem Zufallsprinzip Gruppen zugeteilt, in denen verschiedene Maßnahmen gegeneinander getestet wurden. In den Studien wurde die Wirksamkeit der Maßnahmen sehr unterschiedlich gemessen und es gab verschiedene Ergebnisse.

Im Allgemeinen waren die gefundenen Studien klein und es gab Probleme mit der Art und Weise, wie Sie durchgeführt wurden, was das Vertrauen in die Studienergebnisse beeinträchtigt. Bei einigen Interventionen war die Qualität der Beweise so gering, dass keine Schlüsse gezogen werden konnten. Für andere Maßnahmen gab es widersprüchliche Ergebnisse.

Somit zog die Forschungsgruppe folgendes Fazit: Aufgrund der Art und der Qualität der gefundenen Studienergebnisse können im Moment keine verlässlichen Aussagen zur Wirksamkeit von spezifischen Umwelt- oder Verhaltensänderungen zur Verbesserung der Nahrungsmittel- und Flüssigkeitszufuhr bei Menschen mit Demenz erfolgen.

Ausführliche Informationen zur Studie finden Sie in folgender Publikation:


Das deutsche Gesundheitswesen erlebt derzeit eine wichtige Entwicklung in Richtung Digitalisierung. In diesem Zusammenhang sind in den letzten Jahren viele neue digitale Gesundheitsangebote, z.B. in Form von Gesundheits-Apps, entstanden. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie führte das Forschungsteam um Prof. Dr. habil. Michael Tiemann, Professor für Sportwissenschaften an der SRH Hochschule für Gesundheit, eine Bestandsaufnahme sowie qualitative Bewertung in Deutschland vorliegender digitaler Bewegungsangebote durch.

In dieser Studie identifizierten sie insgesamt 177 präventiv ausgerichtete digitale Gesundheitsangebote zu den Themenbereichen Ernährung, Stress, Bewegung und Sucht. Die meisten Angebote sind dem Schwerpunkt „Bewegung“ zuzuordnen. Viele Strukturmerkmale, die für eine wirksame Umsetzung als empfehlenswert gelten, finden sich in ausgewählten Bewegungsangeboten wieder. Deutliche Unterschiede lassen sich hinsichtlich der Umsetzung dieser Merkmale feststellen. Die Unterschiede beziehen sich überwiegend auf den Grad der Individualisierung und die inhaltliche Umsetzung.

Nach der Prüfung aller Angebote kam die Forschungsgruppe zu folgendem Fazit: Digitale Bewegungsangebote besitzen aufgrund ihres niederschwelligen Zugangs ein großes Potenzial, vielen Menschen Möglichkeiten zur Verbesserung und Erhaltung ihres Gesundheitszustandes zu geben. Dennoch sollten zukünftig digitale Bewegungsangebote mit dem expliziten Ziel der Gesundheitsförderung und Prävention deutlich(er) von Fitnessangeboten abgegrenzt werden. Großer Forschungsbedarf besteht vor allem hinsichtlich der Wirksamkeit spezifischer digitaler Gesundheits- und Gesundheitssportprogramme durch qualitativ hochwertige Studien.

Ausführliche Informationen zur Studie finden Sie in folgender Publikation:

 

 

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