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Großes Interesse an Fortbildungsreihe im Bereich Kindheitspädagogik

Zweiter Veranstaltungstermin zu „Wissenschaft und Praxis im Dialog: Qualität in Hort und Ganztagsschule“ an der SRH Hochschule für Gesundheit war erneut ein voller Erfolg.

Die zweite Fortbildungsveranstaltung war ein voller Erfolg.

„Die erste Veranstaltung empfand ich als informativ und thematisch sehr anregend. Eine Weiterempfehlung an meine KollegInnen erschien mir daher nur logisch“, betonte eine Horterzieherin, die am 25.02.2019 in den Audimax der SRH Hochschule für Gesundheit gekommen war, um die zweite Veranstaltung der drei Termine umfassenden Ringvorlesung „Wissenschaft und Praxis im Dialog: Qualität in Hort und Ganztagsschule“ zu besuchen.

Knapp 60 Menschen versammelten sich in der Gesundheitshochschule, um von Prof. Dr. Manja Plehn, Professorin im Studiengang Bildung und Förderung in der Kindheit (B. A.), Informationen über die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema „Hort als Raum nonformaler Bildung? Impulse aus einem komplementären Bildungsverständnis“ zu erhalten. Nonformal bedeutet in diesem Zusammenhang, dass im Hort und dem außerunterrichtlichen Teil der Ganztagsgrundschule den Kindern, die die jeweiligen Einrichtungen besuchen, Wissen außerhalb des Lehrplans oder anderer staatlicher Vorgaben vermittelt wird.

Nach einigen einleitenden Worten über die Hochschule und den Studiengang Bildung und Förderung in der Kindheit (B. A.) übernahmen geladene Vertreter der GEW Thüringen (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft), unter anderem Andreas Heimann (Referatsleitungsteam Allgemein- und berufsbildende Schulen), das Mikrofon, um über die politische Relevanz der Arbeit von ErzieherInnen und ArbeitnehmerInnen in den Bereichen Hort und Ganztagsschule zu informieren. Es wurde dabei deutlich, dass die Arbeit der Angestellten sehr anspruchsvoll ist und die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen dringend anzupassen sind. Das vielfache Kopfnicken im Saal unterstrich die Richtigkeit dieser Aussagen. Im Hauptteil der Veranstaltung referierte Prof. Dr. Manja Plehn faktenreich und anschaulich über das Thema der nonformalen Bildung und ihr Denkangebot eines komplementären Verständnisses von unterrichtlicher und außerunterrichtlicher Bildung: Beide sind gleich wichtig und ergänzen sich in der Perspektive ganzheitlicher Selbstbildungsprozesse von Kindern. Auf dieser Grundlage entstand eine intensive und fruchtbare Diskussion, aus der die GEW Thüringen ebenso interessante Erkenntnisse mitnahm, wie die anwesenden Studierenden vielseitige Erfahrungen aus der Praxis.

Die eingangs zitierte Erzieherin schloss ihre Aussage mit dem Satz: „Hier habe ich die Chance unter KollegInnen und mit Menschen aus anderen Fachbereichen meinen Horizont zu erweitern und am Ende etwas zu bewegen – im Kleinen oder im Großen.“

Die SRH Hochschule für Gesundheit teilt diese Einschätzung und freut sich am 15. April 2019 zum Thema „Qualität in Hort und Ganztagsgrundschule: Begriffsklärungen, Konzepte, Forschungsergebnisse“ wieder viele InteressentInnen zum nächsten Termin der Veranstaltungsreihe begrüßen zu dürfen. Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier.

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Unser Kontakt

Prof. Dr. Manja Plehn

Professorin

für Pädagogik der Kindheit, Studiengang Bildung und Förderung in der Kindheit, B. A.
E-Mail: manja.plehn@srh.de
Campus Gera
Telefon +49 365 773407-37 E-Mail schreiben