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News Detail

Forschung

Gesundheitshochschule forscht für die Zukunft

SRH Hochschule für Gesundheit fördert drei verschiedene Forschungsprojekte im Bereich Gesundheit.

Neben dem Projekt von Prof. Dr. Hiltraut Paridon, wissenschaftliche Studiengangsleiterin des Bachelor- und Masterstudiengangs Medizinpädagogik, „Neuromythen – Wie verbreitet sind Fehlvorstellungen über das Gehirn unter Studierenden und Lehrenden?“, zu dem Sie hier mehr erfahren können, wird an der SRH Hochschule für Gesundheit an folgenden zwei weiteren Projekten geforscht. Alle Projekte werden finanziell durch die interne Forschungsförderung unterstützt.

Zweisprachigkeit als ungenutzte Ressource in der Sprachförderung und Sprachtherapie

Nicht selten findet man zweisprachige Kinder in der Sprachtherapie, obwohl diese keinen „echten“ Therapiebedarf haben. Ob dies nun daran liegt, dass zweisprachige Kinder Probleme mit dem Erwerb der Zweitsprache haben oder sie eine sogenannte spezifische Spracherwerbsstörung analog zu einsprachigen Kindern aufweisen, ist zu untersuchen. Zu spezifischen Spracherwerbsstörungen zählen beispielsweise das sogenannten Lispeln oder grammatikalische Probleme, bei denen Kinder Probleme mit dem Satzbau haben. Zu dieser praxisrelevanten Problematik forscht nun Prof. Dr. habil. Claudia Wahn, Studiengangsleiterin Logopädie, B. Sc. & Gesundes Altern und Gerontologie M. A. In jedem Fall gilt jedoch, dass ein professionelles Gegensteuern umso günstiger für den Spracherwerb ist, je früher dieses erfolgt.

Am Ende des Projekts soll eine Veröffentlichung stehen, die Kindertagesstätten und Grundschulen bei der Gestaltung sprachspezifischer Förderangebote unterstützt sowie SprachtherapeutInnen einen effektiven und effizienten Rahmen zur Gestaltung von Sprachtherapie für zweisprachige Kinder bieten soll.

Das pädagogische Angebot „Mittagessen“ aus Sicht von Grundschulkindern. Entwicklung eines Erhebungsinstrumentes

Das von Prof. Dr. Manja Plehn, Professorin für Pädagogik der Kindheit, initiierte Forschungsprojekt ist im Bereich der Kindheitspädagogik angesiedelt. Es umfasst die Arbeitsfelder Hort, Schulkindbetreuung und Ganztagsgrundschule. Die „Mittagessensituation“ der Kinder in diesen Einrichtungen gilt als ein pädagogisches Handlungsfeld, das professionell gestaltet werden kann und sollte. Bislang ist jedoch kein Instrument bekannt, mit dem die Sicht der Grundschulkinder auf das eigene Empfinden ihrer Mittagessensituation empirisch erhoben werden kann. Dieses ist aber erforderlich, um anschließend die Qualität des pädagogischen Handelns weiterzuentwickeln.

Den Anspruch, die Perspektive von Kindern zu erforschen, diskutiert die moderne Kindheitsforschung seit fast zwei Jahrzehnten. Ihre subjektiven Sichtweisen, Interpretationen von Phänomenen der Welt- und Selbstsicht rücken damit in den Fokus der Kindheitspädagogik. Ein Instrument zur Erhebung der Sichtweisen von Kindern auf ihre Mittagessensituation in einer Tageseinrichtung existiert bislang nicht. Diese Lücke wird durch das Forschungsprojekt geschlossen werden.

Alle drei Projekte wurden im Rahmen eines internen Begutachtungsverfahrens ausgewählt und werden durch die interne Forschungsförderung der Hochschule finanziell unterstützt. Wir freuen uns auf spannende Ergebnisse.

Unser Kontakt

Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski

Vizepräsidentin

Studiengangsleiterin Psychische Gesundheit und Psychotherapie, M. Sc.;
Professorin für Psychische Gesundheit und Psychotherapie;
Leitung Forschung
E-Mail: claudia.luck-sikorski@srh.de
Telefon +49 365 773407-45 E-Mail schreiben