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Gesund essen – aber was?

Professorin der SRH Hochschule für Gesundheit veröffentlicht neue Publikation über die Akzeptanz von herzgesunden Lebensmitteln.

Gesund essen – aber was?

Professorin der SRH Hochschule für Gesundheit veröffentlicht neue Publikation über die Akzeptanz von herzgesunden Lebensmitteln

Gera, 20.03.2018

Statistiken zeigen, dass im Jahr 2005 insgesamt 38,4 % der Todesfälle in Deutschland auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems zurückgeführt werden konnten. Diese Entwicklung zeigt, dass präventive Maßnahmen, wie beispielsweise eine herzgesündere Ernährung, immer mehr an Bedeutung gewinnen müssen. Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski und Franziska Jung veröffentlichten in Zusammenarbeit mit Marcus Krüger, Dr. Claudia Wiacek (Veterinärmedizin Leipzig), Prof. Dr. Peggy Braun (Veterinärmedizin Leipzig), Prof. Dr. Stefan Engeli (MH Hannover) sowie Prof. Dr. Steffi Riedel-Heller (Universität Leipzig) einen Artikel, der die Einstellung der deutschen Verbraucher bezüglich industriell hergestellter Lebensmittel analysiert.

Sogenannte kardioprotektive, also herzgesunde, Lebensmittel könnten dazu beitragen aufgrund ihrer positiven ernährungsphysiologischen Eigenschaften das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu senken. Dabei sind nicht natürlich vorkommende herzgesunde Lebensmittel, wie Olivenöl, gemeint, sondern Produkte, die so verändert wurden, dass sie einen positiven Einfluss auf die Herzgesundheit haben sollen. Ein Beispiel hierfür wäre ein Wurst, bei der Fett und Salz reduziert wurden oder Eier, in denen der Vitamin D Gehalt erhöht wurde. In einer repräsentativen Telefonumfrage wurden 1007 Personen zu diesen Lebensmitteln befragt, bei welcher sich herausstellte, dass lediglich 25% der Befragten diese Lebensmittel kennen.

Auf Grundlage der Ergebnisse ließen sich bestimmte Barrieren, wie Skepsis gegenüber dem Nutzen dieser Produkte und Sorge vor Qualitätsmängel, identifizieren. Es konnten allerdings auch Gründe gefunden werden, die Verbraucher von herzgesunden Produkten überzeugen könnten, wie Natürlichkeit und Hochwertigkeit der Produkte. Die vorläufige Skepsis in der Bevölkerung könnte möglicherweise reduziert werden, indem das allgemeine Wissen über Nutzen und Inhaltsstoffe transparent und verständlich kommuniziert wird, um Wissenslücken zu schließen und Ängste oder Zweifel abzubauen. Dabei sollte aber nicht außer Acht gelassen werden, dass ein gesunder Lebensstil und eine ausgewogene Ernährung mit natürlich vorkommenden herzkreislaufschützenden Inhaltsstoffen (z.B. in Nüssen, Fisch oder Pflanzenölen) prinzipiell ausreicht. Funktionelle herzgesunde Lebensmittel sollten dabei lediglich unterstützend eingesetzt werden.


Die vollständige Zitation der Publikation lautet: Jung F*, Luck-Sikorski C*, Krüger M, Wiacek C, Braun PG, Engeli S, Riedel-Heller SG, Eat healthy? Attitudes of the German population towards industrially produced cardioprotective food, Nutrition, Metabolism and Cardiovascular Diseases (2018), doi: 10.1016/ j.numecd.2018.01.002.

*geteilte Erstautorenschaft

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