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Gelebte Diversität

Arbeitsfelderkundung der Studierenden des Bachelorstudiengangs Bildung und Förderung in der Kindheit.

Studierende des Bachelorstudiengangs Bildung und Förderung in der Kindheit vor der KiTa "Apfelbäumchen".

Das Modul Heterogenität von Lebenswelten im Bachelorstudiengang Bildung und Förderung in der Kindheit erzielt die Herausbildung kultursensitiver Kompetenzen in der Arbeit mit Kindern und ihren Familien. Da sich jene Kompetenzen jedoch nicht nur durch reine Wissensvermittlung in den Seminaren herausbilden lässt, integriert das Modul verschiedene Exkursionen zur Praxisfelderkundung, um zusätzlich angewandtes Wissen zu generieren sowie gelebte Diversität und die dahinterliegende professionelle Haltung am Modell zu erfahren.

Am 07. November 2019 hatten die Studierenden die Möglichkeit, in der Kita „Apfelbäumchen“, einer Einrichtung der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde in Gera/Altbieblach, zu hospitieren.

Da die Kita durch ihren hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund hervorsticht, konnten die Studierenden über Beobachtung und Befragung viel Wissen über die Anforderungen der täglichen Arbeit inmitten divergierender Sprachen, Religionen und kultureller Wertvorstellungen in Erfahrung bringen. Diese Diversität fordert die pädagogischen Fachkräfte zur beständigen Überprüfung ihres professionellen Handelns heraus, welcher sie mit viel Fachlichkeit, Empathie und Kreativität begegnen. Durch die Flexibilität und Zugewandtheit des pädagogischen Personals werden Divergenzen zwischen den Kulturen mit scheinbarer Leichtigkeit überwunden, sodass Raum für Interkulturalität und Gemeinschaft entsteht.

Mit besonderem Fokus auf Sprachbildung in Deutsch als verbindendes Verständigungselement zeichnet sich diese Kita darüber hinaus durch ihren stark situativ-bedürfnisorientierten Ansatz aus, welcher es den pädagogischen Fachkräften ermöglicht, die von ihnen betreuten Kinder empathisch in ihrer Entwicklung zu begleiten.

Die erst im März 2019 eröffnete Kita zeigt, wie gelingende interkulturelle Praxis aussehen kann, indem sie Unterschiedlichkeiten entdramatisiert. Diese Kita entwickelt sich mit ihren Familien, bleibt offen für Veränderungen und stellt sich neuen Anforderungen mit Neugier und Sachverständnis.

Für die Studierenden der SRH Hochschule für Gesundheit bleibt diese Exkursion als wertvolle Erfahrung in dankbarer Erinnerung, von der sie mit Sicherheit in ihrer eigenen beruflichen Praxis profitieren werden.

Diese Erfahrungen werden im Verlauf des Semesters durch weitere Exkursionen im Arbeitsfeld ergänzt, vertieft und möglicherweise kontrastiert. Das gemeinsame Reflektieren im Anschluss komplettiert eine jede Exkursion. Es schafft Raum für Erfahrungsaustausch und lässt gemeinsames Wissen entstehen.

Die SRH-Hochschule für Gesundheit, die Studierenden des Bachelorstudiengangs Bildung und Förderung in der Kindheit sowie die betreuende Lehrkraft bedanken sich herzlich bei allen Exkursionspartnern. Erst durch diese wird es möglich, die wertvolle Verbindung zwischen Theorie und Praxis entstehen zu lassen.

Unser Kontakt

Anne Henning

Prof. Dr. Anne Henning

Studiengangsleiterin

Bildung und Förderung in der Kindheit, B. A.,
Professorin für Frühförderung
E-Mail: anne.henning@srh.de
Campus Gera
Telefon +49 365 773407-30 E-Mail schreiben