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Forschung

Erstmals im komplett deutschen Sprachraum!

Sebastian Koch veröffentlicht gemeinsam mit Bachelorabsolventen im Studiengang Medizinpädagogik eine Studie zur Einstellung nichtärztlicher Mitarbeiter in der präklinischen Notfall- und Rettungsmedizin zu einer evidenzbasierten Notfallmedizin.

Sebastian Koch, organisatorischer Studiengangsleiter im Bachelor- und Masterstudiengang Medizinpädagogik an der SRH Hochschule für Gesundheit, veröffentlicht im Rahmen seines Promotionsvorhabens gemeinsam mit Bachelorabsolventen im Studiengang Medizinpädagogik eine Studie zur Einstellung nichtärztlicher Mitarbeiter in der präklinischen Notfall- und Rettungsmedizin zu einer evidenzbasierten Notfallmedizin.

Im Rahmen der Bachelorarbeiten für den Studiengang Medizinpädagogik von Diana Drache, Jeanette Frenzel, Wolfgang Männling, Stefan Seeger und Maik Thomas entstand eine Studie, welche erstmals im komplett deutschen Sprachraum die Einstellung einer evidenzbasierten Notfallmedizin (EBNM) von nichtärztlichen Mitarbeitern in der präklinischen Notfall- und Rettungsmedizin untersucht.

Grundsätzlich sollen Notfallsanitäter entsprechend dem allgemein anerkannten Stand rettungsdienstlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse eigenverantwortlich die notfallmedizinische Versorgung sowie den Transport von Patienten sicherstellen. Das notfallmedizinische Handeln muss sich am jeweils aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse ausrichten und auch fortwährend den Anspruch erheben, sich auf eine evidenzbasierte Notfallmedizin (EBNM) zu berufen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist es erforderlich, notfallmedizinische Maßnahmen auf Grundlage von Erkenntnissen umzusetzen, welche durch evidenzbasierte Forschung gewonnen werden und die EBNM in die Aus- und Weiterbildung innerhalb der Notfall- und Rettungsmedizin zu integrieren. Über die Einstellungen zur Umsetzung der EBNM ist bisher noch wenig bekannt.

In der Studie sollten die Bedeutung der evidenzbasierten Forschung sowie Voraussetzungen für die Umsetzung einer EBNM in die Praxis bewertet werden. Im Zeitraum von Mai bis Juni 2017 wurden in einer multizentrischen Querschnittsstudie Bedingungsfaktoren für eine EBNM mittels Fragebogen bei 1648 nichtärztlichen Mitarbeitern in der präklinischen Notfall- und Rettungsmedizin aus allen 16 Bundesländern erhoben.

Ergebnisse: Eine Mehrheit der Befragten (59,2%) stimmte der Aussage zu, dass die Notfall- und Rettungsmedizin ein auf Forschung basierendes Berufsfeld werden sollte. Mehr als zwei Drittel der Befragten (86,5%) gaben an, das Wissen, welches sie für ihre rettungsdienstliche Tätigkeit nutzen, auf ihrer im Laufe der Zeit erworbenen beruflichen Erfahrungen im Rettungsdienst beruht. Die in dieser Studie erzielten Ergebnisse bestätigen die positive Einstellung nichtärztlicher Mitarbeiter zur EBNM für die berufliche Praxis in der Notfall- und Rettungsmedizin. Gleichzeitig wird von den Befragten eine stärkere Unterstützung durch Vorgesetzte und ärztliche Kollegen gefordert sowie ein stärkeres Angebot von Fort- und Weiterbildungen zum Thema wissenschaftliches Arbeiten/Forschung benötigt, um evidenzbasierte Notfallmedizin in die berufliche Praxis umzusetzen.

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Diana Hirsch

Diana Troll

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