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Beteiligung am 27. Reha-Kolloquium 2018 in München

Prof. Dr. Beate Muschalla, Professorin an der SRH Hochschule für Gesundheit, stellt neues Beurteilungsinstrument für Soft Skills vor.

Foto: ICM – Internationales Congress Center München

Prof. Dr. Beate Muschalla, Professorin an der SRH Hochschule für Gesundheit, stellt neues Beurteilungsinstrument für Soft Skills vor.

Gera, 10.01.2018

Chronische Krankheiten beeinträchtigen verschiedene Fähigkeiten, vor allem die heute so wichtigen „Soft Skills“, z.B. einen Vortrag halten oder passende Entscheidungen treffen. Für die Beschreibung von Beeinträchtigungen derartiger Soft Skills werden Messinstrumente benötigt. Sie dienen auch dazu, in der Praxis Rehabilitationsmaßnahmen abzuleiten. Das Mini-ICF-Rating für Aktivitäts- und Partizipationsbeeinträchtigungen bei psychischen Erkrankungen (kurz Mini-ICF-APP) ist eines dieser Messinstrumente und wurde 2009 von einer Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Beate Muschalla publiziert. Mittlerweile hat sich das Mini-ICF-APP als standardisiertes Messinstrument etabliert. Parallel dazu wurde von der Arbeitsgruppe nun das Mini-ICF-APP-S entwickelt, ein kurzer praktischer Selbstbeurteilungsfragebogen für 13 psychische Fähigkeiten.

Vom 26. bis 28. Februar 2018 findet im Internationalen Congress Center München das 27. Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium unter dem Motto „Rehabilitation bewegt!“ statt. Insgesamt werden mehr als 1.600 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Forschung, Praxis, Medizin, Psychologie und Therapie, Gesundheitsmanagement, Verwaltung und Politik erwartet. Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Muschalla, Professorin an der Gesundheitshochschule im Gesundheitskonzern SRH, wird über Ergebnisse aus einer ersten umfangreichen Untersuchung von 1.143 Rehabilitationspatienten und 102 Personen der Allgemeinbevölkerung berichten. Hierbei konnten bedeutsame Unterschiede zwischen kranken und gesunden Menschen, unterschiedlichen Erkrankungsgruppen, arbeitsfähigen und arbeitsunfähigen, jüngeren und älteren Personen sowie Männern und Frauen herausgestellt werden. Das Mini-ICF-APP-S kann zukünftig in der Diagnostik und Therapieplanung Anwendung finden.

Prof. Dr. Beate Muschalla ist eine „arbeitsklinische Praxiswissenschaftlerin“. Sie ist Psychologische Psychotherapeutin in Verhaltenstherapie und Supervisorin. Seit 2006 beschäftigt sie sich in Forschung und Praxis mit Arbeitsängsten und Arbeitsfähigkeit, betrieblichem Gesundheits- und Eingliederungsmanagement sowie Versorgungsforschung. An der SRH Hochschule für Gesundheit ist sie Professorin im Bachelorstudiengang Gesundheitspsychologie.

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