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Forschung

Ausgezeichnete Forschung

Professoren der SRH Hochschule für Gesundheit gewinnen beim Forschungs- und Innovationspreis 2017 der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) den zweiten Platz.

Bild: v.l. Prof. Dr. habil. Jan Mehrholz (Studiengangsleiter Neurorehabilitation, M. Sc.), Prof. Dr. Bernhard Elsner (Studiengangsleiter Physiotherapie/Ergotherapie, B. Sc.)

Ausgezeichnete Forschung

Professoren der SRH Hochschule für Gesundheit gewinnen beim Forschungs- und Innovationspreis 2017 der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) den zweiten Platz

Gera, 04.11.2018

In Kooperation mit dem Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS) und dem Forschungsverbund Sachsen-Anhalt/Thüringen (SAT) wurde ein Preis ausgelobt, der wissenschaftliche Arbeiten auszeichnet, die ein rehabilitationsrelevantes Thema behandeln und in begutachteten Zeitschriften erschienen sind.

Die Professoren Jan Mehrholz und Bernhard Elsner werden für eine Arbeit ausgezeichnet, die in der renommierten Fachzeitschrift Stroke 2017 erschienen ist (die Arbeit finden Sie hier: stroke.ahajournals.org/content/48/8/e188.long).

Gemeinsam mit ihren Ko-Autoren aktualisieren sie darin den Forschungsstand zum Einsatz von Apparate- und roboterunterstützter Trainingsverfahren nach einem Schlaganfall. Mit diesen Trainingsverfahren sollen Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, in die Lage versetzt werden, das Gehen wiederzuerlernen. In der systematischen Literaturübersicht, die alle Studien zum Thema zusammenfasst, finden die Autoren 36 Studien mit 1.472 Patienten. Der Einsatz dieser Apparate- und roboterunterstützter Trainingsverfahren in Kombination mit Physiotherapie zeigt, dass Patienten besser unterstützt werden wieder eigenständig zu gehen, als wenn nur mit Physiotherapie behandelt wird. Die Gehgeschwindigkeit unterschied sich bei beiden Behandlungsansätzen jedoch nicht. Die Autoren empfehlen Apparate- und roboterunterstützte Trainingsverfahren vor allem in der Frühphase der Rehabilitation (erste drei Monate) einzusetzen; stellen jedoch auch erheblichen Forschungsbedarf fest.

„Die Auszeichnung zeigt die klinische Bedeutung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse der neurologischen Rehabilitation. Jede siebte Gehbehinderung wäre nach einem Schlaganfall durch leitliniengerechte Rehabilitation vermeidbar“, so der Preisträger Prof. Dr. Jan Mehrholz.

Der Preis wurde im Rahmen des 18. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums der genannten Gesellschaften am 03.11.2017 in Jena feierlich verliehen. Die Hochschulleitung gratuliert beiden Preisträgern herzlich und freut sich, dass die exzellente Forschung der Fachbereiche Physiotherapie und Neurorehabilitation durch die Fachgesellschaften gewürdigt werden.

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Diana Hirsch

Diana Troll

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