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Alternativen zur Psychiatrie – wie geht das?

Gibt es Alternativen zur Psychiatrie? Mit diesem Thema befasste sich der erste Trialog, Anfang Dezember, in der SRH Hochschule für Gesundheit in Gera.

Foto: Martin Urban

Alternativen zur Psychiatrie – wie geht das? Gibt es Alternativen zur Psychiatrie? Mit diesem Thema befasste sich der erste Trialog, Anfang Dezember, in der SRH Hochschule für Gesundheit in Gera.

Gera, 08.12.2017 

Der Trialog ist ein Angebot, das versucht Betroffene mit psychischen Störungen, ihre Angehörigen und professionelle Helfer in einen gemeinsamen Austausch zu bringen. In Gera trifft sich seit einigen Jahren immer am ersten Dienstag im Monat eine Gruppe, die im Rahmen des Trialogs den Austausch auf Augenhöhe fördern möchte. Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski, Studiengangsleiterin des Masterstudiengangs Psychische Gesundheit und Psychotherapie, sah hierfür eine gute Chance der Verankerung in der SRH Hochschule für Gesundheit. Somit stellt die Hochschule zukünftig, für das monatliche Treffen, die Räumlichkeiten zur Verfügung. Unterstützt wird der Trialog von der Psychiatriekoordinatorin der Stadt Gera, Beate Böhm, und der Ansprechpartnerin des Trialogs, Silke Bolesta, welche auch die Auftaktveranstaltung maßgeblich mit organisierte.

Am Abend des 05.12.2017 fand der Trialog zum ersten Mal in der Gesundheitshochschule statt. Eingeladen war Martin Urban, der mit dem Haus der Hoffnung in Bad Tabarz eine betreute Wohngemeinschaft für Menschen unterhält, die nach Krisen weitere Betreuung benötigen. Herr Urban führte die 30 Interessierten kurzweilig in Grundprinzipien der psychiatrischen Versorgung ein und betonte die Wichtigkeit der Begegnung auf Augenhöhe, um Menschen in Krisen bedürfnisorientiert unterstützen zu können.

Diese Konzepte sind auch Teil des Masterstudiengangs Psychische Gesundheit und Psychotherapie, der Studierende an ressourcen- und bedürfnisorientiertes Arbeiten heranführt. Studierende werden als angehende professionelle Helfer die Möglichkeit haben, an Trialog-Treffen teilzunehmen und so frühzeitig die Begegnung auf Augenhöhe auch zu leben. Alle Teilnehmer leisten auf diese Weise einen wichtigen Beitrag, voneinander zu lernen, um Unterstützung in der Krise möglichst hilfreich zu organisieren und anzubieten.

Das nächste Treffen des Trialog findet am 06.02.2018 an der SRH Hochschule für Gesundheit statt. Wir laden alle Interessenten herzlich dazu ein! Für alle Betroffenen, welche die Hochschule noch besser kennenlernen und die Planung der nächsten Treffen aktiv mitgestalten wollen, findet am Dienstag, dem 09.01.2018 um 18 Uhr ein Treffen, ebenfalls in der Gesundheitshochschule statt.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an die Sucht- und Psychiatriekoordinatorin, Beate Böhm, Telefon: 0365 838 3030, Mail: boehm.beate@gera.de und Genesungsbegleiterin Silke Bolesta, Mail: sternenpol@freenet.de.

Unser Kontakt

Diana Hirsch

Diana Troll

Hochschulverwaltung

Leiterin Marketing
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