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Forschung Drittmittelprojekte Aktuelle Drittmittelprojekte Internalisiertes Stigma als Stressor – pathophysiologische und psychologische

Forschung rund um das Thema Gesundheit
Aktuelles Drittmittelprojekt

Internalisiertes Stigma als Stressor – pathophysiologische und psychologische Konsequenzen für die Entwicklung einer Intervention

Die Stigmatisierung und Diskriminierung, die Menschen mit Adipositas erleben, wirken sich als Stressoren negativ auf die Gesundheit der Betroffenen aus - vor allem, wenn sie das negative Fremdbild stark als Selbstbild annehmen (Selbststigma). Probanden mit hohem und niedrigem Selbststigma werden befragt; Speichel- und Blutproben dieser Gruppen werden auf Cortisol untersucht, ein Hormon das u. a. in Stresssituationen ausgeschüttet wird. Mit diesen und mit Ergebnissen früherer Studien soll ein verhaltenstherapeutischer Behandlungsansatz entwickelt werden, der den Betroffenen hilft mit der Stigmatisierung besser umzugehen. Bei drei Gruppen, die mit diesem Ansatz behandelt wurden, werden nochmals Befragungen sowie Speichel- und Bluttests durchgeführt. Langfristig soll so eine Anleitung zur wirksamen Behandlung der Auswirkungen von Stigma entstehen (Interventionsmanual). Dies ist bedeutsam, da ein ausgeprägtes Selbststigma Gewichtsreduktionstherapien erschwert.

Projektleitung: Prof. Dr. rer. med. Claudia Luck-Sikorski

Ansprechpartnerin: Frau Franziska Jung

Förderzeitraum: 01.05.2015 – 30.04.2019

Projektpartner: Universität Leipzig, IFB AdipositasErkrankungen

Forschungsleitbild

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Die Gesundheitsforschung an der SRH Hochschule für Gesundheit Gera:

  • ist allumfassend
  • umfasst die gesamte Lebensspanne
  • betrifft den Einzelnen und das System
  • ist anwendungsorientiert und interdisziplinär

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Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski

Leitung Forschung

Studiengangsleiterin Psychische Gesundheit und Psychotherapie, M. Sc.;
Professorin für Psychische Gesundheit und Psychotherapie
E-Mail: claudia.luck-sikorski@srh.de
Telefon +49 365 773407-45 E-Mail schreiben