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Forschung Abgeschlossene Forschungsprojekte Lebensereignisse und Verbitterungserleben

Lebensereignisse und Verbitterungserleben

Prof. Dr. Beate Muschalla, Projektleitung
  • ProjektleiterIn: Prof. Dr. Beate Muschalla
  • Beteiligte MitarbeiterIn: cand.-psych. Johann von Kenne, cand.-psych. Danny Hackauf

Deutsches Abstract:

Kränkung und Verbitterung sind Emotionszustände, die jeder kennt, und die gelegentlich im Rahmen von Ungerechtigkeitserleben auftreten können. In übermäßig ausgeprägter Form kann Verbitterung sogar krankheitswertige Zustände annehmen, bspw. die Posttraumatische Verbitterungsstörung (Linden, 2003). Ob und in welcher Weise Menschen mit Kränkung und Verbitterungsaffekt auf erlebte Ungerechtigkeiten reagieren, ist zum einen abhängig von ihren psychologischen Grundannahmen, und ob diese durch das Ereignis verletzt werden. Zum anderen sind Bewältigungsressourcen von Bedeutung. Im klinisch-psychologischen Kontext ist Verbitterung und ihre Behandlung im Rahmen von Anpassungsstörungen (F43.8, ICD-10, WHO, 1992) und Weisheitstherapie (Baumann & Linden, 2008) bekannt. In diesem aktuellen Projekt wird bei Menschen aus der Allgemeinbevölkerung untersucht, wie häufig und wie ausgeprägt Verbitterungserleben im Zusammenhang mit privaten oder gesellschaftlichen Ereignissen berichtet wird. Es wird erstmalig untersucht, ob es regionale Unterschiede gibt, ob verschiedene Altersgruppen und Berufsgruppen in unterschiedlicher Häufigkeit oder Intensität von Verbitterungserleben betroffen sind, und welche Arten von Ereignissen genannt werden.


Laufzeit: 01.12.2017-30.09.2018

Kontakt: Prof. Dr. Beate Muschalla, beate.muschalla@srh.de

Studiengang: Gesundheitspsychologie, Bachelor of Science