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Event Details

Psychosomatik als Perspektive

Prof. Dr. Beate Muschalla, Professorin für Angewandte Psychologie, hält Vortrag zum Thema: "Fähigkeitsbeeinträchtigungen nach Mini-ICF-APP bei Soldaten mit verschiedenen ereignisbezogenen psychischen Erkrankungen"

Diana Hirsch

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Diana Troll

In soldatischen Stichproben sind etwa 14-17% von einer psychischen Erkrankung betroffen. Eine geringe Zahl von Soldaten leidet an Erkrankungen, die infolge verschiedenartiger belastender Ereignisse auftreten können: Zum einen arbeiten Soldaten in Umgebungen, in denen lebensbedrohliche Ereignisse vorkommen können, z.B. in militärischen Auslandseinsätzen oder bei militärischen Übungen. Eine kleine Anzahl von Soldaten (1-3%) entwickeln Beschwerden einer sogenannten posttraumatischen Belastungsreaktion nach einem lebensbedrohlichen Ereignis.

Zum zweiten sind Soldaten im Dienstalltag konfrontiert mit hohen Anforderungen an Anpassung an Gruppenregeln und Gruppenintegration. Eine wichtige Grundannahme im Soldatenberuf, die das Funktionieren der Gruppe ermöglicht, ist die Verlässlichkeit und Loyalität gegenüber Kameraden. Anpassungsstörungen mit Verbitterungsaffekt können nach Ereignissen vorkommen, die als tiefgreifend ungerecht erlebt werden. Von Betroffenen berichtete Ereignisse sind häufig charakterisiert durch Ungerechtigkeit oder Illoyalität. In dieser Untersuchung wurden soldatische Patienten hinsichtlich dienstrelevanter Fähigkeitsbeeinträchtigungen untersucht.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung präsentiert Prof. Dr. Beate Muschalla am 22.03.2018 um 11:00 Uhr auf dem Psychosomatik-Kongress in Berlin.


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