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Event Details

Ausstellung "Schwere(s)los"

schwere(s)los: Ausstellung über Adipositas kommt an die SRH Hochschule für Gesundheit Gera.

DAK-Gesundheit und Johnson & Johnson Medical klären mit Wanderausstellung über krankhaftes Übergewicht auf.

Diana Hirsch

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Diana Troll

Gefangen im eigenen Körper oder schwerelos schwimmend unter Wasser – die Fotoausstellung „schwere(s)los“ beleuchtet krankhaftes Übergewicht aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. 26 beeindruckende Bilder werden jetzt in Gera gezeigt: Vom 13.02. bis 24.02. können Interessierte die Wanderausstellung im Foyer der SRH Hochschule für Gesundheit Gera, Neue Straße 28-30, anschauen. Die bundesweite Aufklärungskampagne zum Thema Adipositas ist eine Initiative von DAK-Gesundheit und Johnson & Johnson Medical. Mit der Fotoausstellung wollen die Partner die Aufmerksamkeit für das Krankheitsbild erhöhen und gleichzeitig verbreitete Vorurteile aus dem Weg räumen. Nach einer aktuellen Studie, dem „XXL-Report“ der DAK-Gesundheit, werden fettleibige Menschen in Deutschland häufig ausgegrenzt und stigmatisiert.

„Adipöse haben in unserer Gesellschaft ein schweres Los. Sie kämpfen gegen Pfunde und Vorurteile“, sagt Rainer Wagner, Leiter des Servicezentrums bei der DAK-Gesundheit in Gera. „Mit der Ausstellung wollen wir deshalb zum Nachdenken anregen und die Sichtweise auf Adipositas verändern.“ Die Aufklärungskampagne sei ein wichtiger Schritt, um Adipositas in die öffentliche Diskussion zu bringen und mit der Stigmatisierung der Betroffenen Schluss zu machen. Mit der Kampagne wollen die DAK-Gesundheit, Johnson & Johnson Medical und die SRH Hochschule für Gesundheit Gera auch ein Zeichen setzen, dass Adipositas als ernsthafte Erkrankung akzeptiert wird und Patienten Zugang zu effektiven Therapien bekommen.

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Ingrid Fischbach, erklärt: „Die Aufklärungskampagne „schwere(s)los“ macht Menschen mit Übergewicht Mut, sich über Ursachen und Behandlungen zu informieren, den leider noch immer vorhandenen Vorurteilen zu begegnen und vorhandene Angebote zu nutzen. Übergewicht und Adipositas sind mit unterschiedlichen Risiken für die Gesundheit verbunden und haben verschiedene Ursachen. Eine gesundheitsförderliche Lebensweise kann Übergewicht und Adipositas vermeiden, zumindest lassen sich die gesundheitlichen Folgen mindern. Das ist auch ein wichtiges Anliegen des Präventionsgesetzes. Damit stärken wir die Gesundheitsförderung und Prävention für alle Menschen und zwar dort, wo sie leben, lernen und arbeiten – in der Kita und Schule, in den Städten und Gemeinden sowie in Betrieben und Pflegeeinrichtungen.“

Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski, die als Jurymitglied an der Auswahl und Prämierung der Werke der Ausstellung beteiligt war und an der SRH Hochschule für Gesundheit Gera zum Thema forscht und lehrt, betont: „Adipositas ist keine ausschließlich selbst verschuldete Erkrankung. Schuldzuweisungen sind generell nicht hilfreich. Die Betroffenen benötigen vielmehr eine integrative Behandlung, wie sie auch am SRH Wald-Klinikum hier in Gera gewährleistet wird.“

Die Fotos der Wanderausstellung sind im Rahmen eines Wettbewerbs entstanden. Zahlreiche Studierende des Institute of Design in Hamburg, Berlin und Düsseldorf sind dem Aufruf der Initiatoren gefolgt und haben das komplexe Thema Adipositas kreativ umgesetzt. Eine Webseite mit den Fotos der Ausstellung sowie detaillierten Informationen zum Krankheitsbild und zu den Therapiemöglichkeiten sind Bestandteile der Aufklärungskampagne.


Zum Hintergrund der Kampagne:

In Deutschland ist jeder vierte Erwachsene zwischen 18 und 79 Jahren adipös. Das sind 16 Millionen Menschen. Der Anteil der Patienten mit extremer Adipositas (Body-Mass-Index über 40) hat sich im Zeitraum von 1999 bis 2013 mehr als verdoppelt. Studien belegen, dass Adipositas als Auslöser für mehr als 60 Begleiterkrankungen gilt. Fettleibige Menschen werden in Deutschland häufig stigmatisiert und ausgegrenzt. 71 Prozent der Bevölkerung finden stark Übergewichtige unästhetisch. Jeder Achte vermeidet bewusst Kontakt zu Betroffenen. Um das Bewusstsein für die Volkskrankheit zu stärken und mit Vorurteilen Schluss zu machen, engagiert sich Deutschlands drittgrößte Krankenkasse gemeinsam mit der Johnson & Johnson Medical GmbH. Beide Unternehmen setzen sich für eine bessere Gesundheitsversorgung und Lebensqualität ein.

Mehr zur Kampagne:

Mehr zur DAK-Studie „XXL-Report“:


Eröffnungsveranstaltung:

  • 13.02.2017 um 16:30 Uhr im Foyer der Hochschule
  • Eröffnungsrede / Vorstellung Projekt (Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski)
  • DAK-Gesundheit als Initiator der Aufklärungskampagne (Rainer Wagner)
  • Vorstellung Selbsthilfegruppe „Adipositas“ Gera (Gert Gerhardt)
Diana Hirsch

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