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03.06.2010
Neue Bildungschancen für Thüringen
Wenn Kleinkinder in ihrer Entwicklung gefährdet sind, brauchen sie professionelle Betreuung. Dazu werden immer mehr Fachleute gesucht, die speziell für diese anspruchsvolle Aufgabe ausgebildet wurden. Als einzige Hochschule in Thüringen bietet die SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera den innovativen Studiengang "Interdisziplinäre Frühförderung" an. Außerdem können verschiedene Therapieberufe und Gesundheitspsychologie studiert werden.
SRH Vorstandschef Prof. Klaus Hekking sieht im Gesundheitswesen neue Bildungschancen für Thüringen. "Wissenschaftliche Ausbildung und hoher Praxisbezug sichern den Absolventen hervorragende Job-Perspektiven." Davon überzeugte sich Sozialministerin Heike Taubert heute (03.06.2010) gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm bei einem Besuch in der SRH Fachhochschule. Dort wächst die Zahl der Studierenden kontinuierlich. Derzeit sind 320 junge Menschen eingeschrieben, etwa ein Drittel davon hat sich für die Frühförderung entschieden.
Da die Frühförderung ein junges Fachgebiet ist, gibt es einen großen Forschungsbedarf. Geschäftsführer Markus Wiechers und Studiengangsleiterin Professor Dr. Annette Hartung planen unter anderem ein Forschungsprojekt zur standardisierten Beurteilung von Frühförderzentren. Ein Thema, das für das Sozialministerium von großer Bedeutung ist.
Dank der guten wissenschaftlichen Kontakte ist es der SRH Fachhochschule Gera gelungen, erstmals den Europäischen Fachkongress "EURLYAID" nach Deutschland zu holen. Führende Experten beraten im September in Gera über den neuesten Stand der Frühförderung und die besten Ausbildungskonzepte.
